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Wo kann Digitalisierung wirklich einen Mehrwert schaffen?

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Ob Kieler Ostseehalle oder Erdbeerhof – bei CS.Hamburg helfen wir mittelständischen Firmen aller Art dabei, digitaler zu werden. Dabei ist die Technik nicht immer das Wichtigste.

Im Zuge der Pandemie ist vielen Unternehmen erst richtig bewusst geworden, wie wichtig Digitalisierung sein kann – und was für eine wichtige Brückenfunktion digitale Tools erfüllen können. So haben wir für einige Kunden Videokonferenzräume eingerichtet und für sicheres Arbeiten im Homeoffice gesorgt. Die neue Digitalisierungswelle bringt in jedem Fall einen kräftigen Schub für Unternehmen, die moderner und zukunftsfähiger sein wollen. Dennoch warnen wir davor, sich übereilt in Digitalisierungsprojekte zu stürzen.

 

Erst analysieren, dann digitalisieren

„Potenzial für Digitalisierung gibt es im Prinzip überall bei fast allen Firmen“, sagt unser Geschäftsführer Oliver Günther. „Die spannende Frage lautet: Wo können wir wirklich einen Mehrwert für den Kunden generieren?“ Wer nur drei Blätter Papier von A nach B bringen muss in seinem Büro, würde also nicht unbedingt von einem digitalen Prozess profitieren. „Deswegen schauen wir uns ein Unternehmen erstmal ganz genau an, bis wir alle Abläufe genau verstanden haben, um dann auszuloten, wo sich Abläufe mit digitalen Tools verbessern lassen“, wie Oliver weiter ausführt.

 

Erdbeeren in Echtzeit

Ein wichtiger Punkt sind hierbei Unternehmensdaten, wie Verkaufszahlen und andere wichtige Informationen. Wie lange dauert es, die eigenen Umsatzzahlen abzurufen? Ein ungewöhnliches Digitalisierungs-Beispiel aus unserem Kundenkreis ist der Erdbeerhof Glantz, der an der Ostsee bei Wismar liegt. Dieser landwirtschaftliche Betrieb verkauft seine Erdbeeren über 300 Verkaufsstände in drei Bundesländern. Es existierten verschiedene Systeme und einige manuelle Abläufe bei der Dateneingabe – Umsatzzahlen in Echtzeit abzurufen war nicht möglich. Hier haben wir sogar ein eigenes Tool entwickelt, damit die Zentrale des Erdbeerhofs immer auf dem aktuellen Stand ist, was die Verkaufszahlen angeht. Das erleichtert die Abrechnung enorm und Dank der Möglichkeit, die historischen Daten auszuwerten, lassen sich auch bessere Aussagen über die zukünftigen Umsätze machen. „Man kann mit Technik Menschen nicht verändern“, erklärt Oliver dazu. „Beim Erdbeerhof Glantz war es auch wichtig, dass das Standpersonal unser Tool intuitiv bedienen kann, denn es darf vor Ort am Verkaufsstand nicht unnötig Zeit kosten. Unser Ziel war es ja, einen echten Mehrwert zu schaffen.“

 

Digitale Skills aufbauen

Generell gilt: Jedes Unternehmen, das eine digitale Transformation anstrebt, sollte gewisse digitale Kompetenzen aufbauen, meint auch Oliver: „Ein Grundverständnis für Digitalisierung ist nichts, was man auslagern kann. Es ist wichtig, dass die Geschäftsführung sich digitale Skills zulegt.  Denn die Personen an der Spitze des Unternehmens müssen ja schließlich ein Vorbild sein für die anderen und für die Einführung digitaler Prozesse werben. Das kann nur funktionieren, wenn die Chefs das auch wirklich verinnerlicht haben.“ Bei CS.Hamburg gibt es die Möglichkeit, einen grundlegenden Workshop zu belegen, um den eigenen digitalen Horizont zu erweitern.

In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, die eigene IT-Abteilung nicht als bloße Dienstleister anzusehen, sondern aktiv in die Transformation einzubinden, denn Digitalisierung ist nun mal IT-getrieben. Wir empfehlen, die IT-Kollegen auf Augenhöhe in die Planung von digitalen Prozessen einzubeziehen und ihnen auch einen tieferen Einblick in alle Geschäftsprozesse zu gewähren – das erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Umsetzung. „Als externe Berater können wir sogar dabei helfen, die Gesamtkosten niedrig zu halten“, gibt Oliver zu bedenken, „denn aufgrund unserer Erfahrung wissen wir, welche digitalen Tools sich für welchen Zweck am besten eignen und wie einzelne Maßnahmen am besten priorisiert werden sollten. Denn oft scheitert die Digitalisierung nicht am Budget, sondern an der mangelnden Gesamtstrategie. Wer einfach nur hektisch viele Projekte lostritt, verstolpert sich am Ende. Das können wir verhindern.“


Sie wollen mehr über unser Digitalisierungs-Beispiel des

Erdbeerhofs Glantz erfahren?


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